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Registrierung beruflich Pflegender
Was hinter der Registrierung beruflich Pflegender steckt.
Mit der Registrierung beruflich Pflegender besteht in Deutschland erstmals für alle professionell Pflegenden die Möglichkeit, sich bei einer unabhängigen Registrierungsstelle zentral erfassen zu lassen. Völlig unabhängig von einer Verbandsmitgliedschaft. Eine Möglichkeit, die in anderen Ländern längst praktizierter Standard ist. Das Projekt wurde bereits 2003 ins Leben gerufen. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung für die Position der beruflich Pflegenden hat im April 2006 der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) bundesweit die Trägerschaft übernommen. Mit der Gründung der RbP – Registrierung beruflich Pflegender GmbH im November 2008 wurde ein klares Zeichen gesetzt, das Projekt noch gezielter und effektiver voranzutreiben. Der DPR spielt dabei als Hauptgesellschafter weiterhin eine wesentliche Rolle. Mit der Bestellung eines Geschäftsführers für
die RbP GmbH im Januar 2009 und der Eröffnung der GmbH-Geschäftsstelle in Berlin im Februar 2009 wurde ein weiterer Meilenstein gelegt für die erfolgreiche Stärkung der Position der Profession Pflege im Rahmen der gesundheitspolitik. Ein Qualitätsindikator für alle – Patienten, Arbeitgeber und beruflich Pflegende.

Ohne das Engagement der Berufsgruppe Profession Pflege wäre es um das Gesundheitssystem in Deutschland zweifelsohne schlecht bestellt. Für den Großteil ist dabei die berufliche Fort- und Weiterbildung – im Interesse der Patienten und im eigenen Interesse – selbstverständlich. Leider fehlt häufig die Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Machen Sie mit und stärken Sie die Position Ihres Berufsstands. Durch ein aktives Selbstverständnis und eine aktive Wahrnehmung Ihrer Gestaltungsmöglichkeiten!

Zur Berufsgruppe der beruflich Pflegenden zählen:
  • Altenpflegerinnen/-pfleger
  • Kinderkrankenschwestern/Kinderkrankenpfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen
  • Krankenschwestern/Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

Warum die Registrierung beruflich Pflegender so wichtig ist.

In Deutschland ist der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege oder Altenpflege ausreichend, um den Beruf bis zum Ende der Laufbahn auszuüben. Ohne jegliche Verpflichtung, sein Wissen durch entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen auf dem aktuellen Stand zu halten. Gleichzeitig nimmt die schon heute zentrale Bedeutung und Verantwortung des Berufsstands der Profession Pflege durch die Auswirkungen der demografischen Entwicklung immer weiter zu. Es gibt eine Vielzahl weiterer stichhaltiger Gründe, die die Registrierung beruflich Pflegender geradezu unerlässlich machen. Einige sind an dieser Stelle beispielhaft genannt:
Schaffung und Sicherung eines einheitlichen Qualitätsstandards

  • als Voraussetzung für mehr Patientensicherheit,
  • als Basis für das berufliche Fortkommen und
  • als Orientierung für den Arbeitgeber bei der Personalauswahl.

Erfassung des Berufsstands nach Anzahl, Altersstruktur, räumlicher Verteilung und Qualifikation für eine

  • optimale, flächendeckende gesundheitliche Versorgung sowie
  • gezielte Planung und Adaption der Ausbildungsmöglichkeiten.

Professionalisierung des Berufsstands

  • durch ein aktives Berufsverständnis,
  • durch mehr Eigenverantwortung und Selbstgestaltung
  • und letztlich mehr Selbstbestimmung und Selbstverwaltung.

Aktiver Umgang mit den gesundheitspolitischen Herausforderungen durch

  • die Übernahme von Verantwortung beim Neuzuschnitt der Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen,
  • die Förderung notwendiger Zusatzqualifikationen,
    die sich aus der weiter fortschreitenden Spezialisierung ergeben,
  • die eigenständige Gestaltung der Aus-, Fort- und
    Weiterbildung in der Pflege
  • und durch den Anschluss an internationale Standards.

Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstverständnisses der Berufsgruppe durch

  • ein erweitertes Aufgabenspektrum im Kontext der Gesundheitsversorgung,
  • ein Qualitätsprädikat für alle beruflich Pflegenden,
  • eine klare Differenzierung gegenüber weniger qualifizierten Pflegekräften
  • und die Schaffung der Voraussetzung für den Erhalt des Heilberufe-Ausweises.

Und schließlich geht es ganz wesentlich um die Stärkung der Interessen und der Position der Profession Pflege gegenüber der Politik und anderen Berufsgruppen. Mit dem Ziel einer gesetzlich verpflichtende Registrierung und eines kontinuierlichen Fortbildungsnachweises.

Wie die Registrierung funktioniert.
Die Registrierung erfolgt bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) GmbH. Für die Erstregistrierung müssen Sie lediglich das Anmeldeformular zusammen mit einer Kopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung einreichen. Die Kosten betragen 15 Euro. Nach Eingang der Anmeldung und Anmeldegebühr erhalten Sie umgehend Ihre Unterlagen zur Nachweisführung der Fortbildungen sowie eine Urkunde und Ihre Registrierungskarte zugeschickt. Innerhalb der Registrierungsdauer von zwei Jahren müssen Sie mindestens 40 Fortbildungspunkte sammeln, um sich für eine erneute Registrierung mit der Dauer von weiteren zwei Jahren zu qualifizieren. Die Gebühr für die Folgeregistrierung beträgt 60 Euro. Wichtig ist, dass Sie sich etwa gleichmäßig in den Bereichen

  • Fachkompetenz – fachbezogen und fachübergreifend,
  • Sozialkompetenz und
  • Methodenkompetenz fortbilden.

Kontakt und weitere Infos
Registrierung beruflich Pflegender GmbH
Salzufer 6
10587 Berlin
Fon: 030 39 06 38 83
Fax: 030 39 48 01 13
E-Mail: info@registrierung-beruflichpflegender.de
Webseite: www.regbp.de

Antrag zur Registrierung
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Registrierung beruflich Pflegender
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