(von L.) v. Puttkamer, Rissling, Bauer, Kleinlein (Thieme Verlag), Schröder

Auch in 2009 wir wieder dank der großzügigen Unterstützung des Georg Thieme Verlags in der Lage einen Förderpreis für die nephrologische Pflege zu vergeben. In diesem Jahr wurden 12 Arbeiten eingereicht, die alle von sehr guter Qualität waren und daher den acht Juroren die Bewertung schwer machten. Aber schließlich musste und wurde nach einem eigens dafür erarbeiteten Punkteschema eine Bewertung vorgenommen.

Der 1. Platz
Die Arbeit der diesjährigen Preisträgerin befasst sich mit einem Thema das so alt ist wie die Dialyse selbst, nämlich mit der Ernährung der Dialysepatienten. Anhand einer Fragebogenaktion wurde der Ist-Zustand in der Ernährungsberatung eines Dialysezentrums erfasst. Soll- und Ist-Zustand in der Ernährungsberatung konnten so gegenübergestellt werden und dem Praxisteam konnten so wertvolle Impulse zur Ernährungsberatung gegeben werden. Die Qualität der Arbeit hat die Juroren überzeugt und so erreichte die Arbeit den 1.Platz. Eingereicht wurde die Arbeit von Frau Andrea Bauer.

Andrea Bauer
Ernährungsberatung auf dem Prüfstand„Lieber öfter und kürzer“


Der 2. Platz
Bei der Arbeit die den 2. Platz erreichte handelt es sich um eine Arbeit von Frau Anna Riesling, die sich eingehend mit der nächtlichen Zentrumsdialyse befasst. Ihrer Arbeit beleuchtet die Thematik aus der Sicht aller Beteiligten. Medizinische, pflegerische, und Probleme der Patienten werden umfassend erörtert.

Anna Rissling
Schlafdialyse aus 3 PerspektivenMedizin, Patient und Pflege


Der 3. Platz
Der dritte Platz musste aufgrund von Punktegleichheit geteilt werden. Die 1.Arbeit wurde von Christina von Puttkammer eingereicht. Sie befasst sich mit der zentrumsbasierten nächtlichen Hämodialyse bei Kindern und wurde im Rahmen eines Projekts der Charite Berlin erstellt. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und wir werden voraussichtlich im Jahr 2010 auf dem Symposium in Fulda mehr darüber hören können.

Christina von Puttkammer
Nächtliche Hämodialyse bei Kindern und Jugendlichen. Erfolgreiche Einführung in einem pädiatrischen Dialysezentrum


Die zweite Arbeit die den 3.Platz erreichte wurde von Herrn Lutz Griebel eingereicht und befasst sich mit der Enteralen und parenteralen Ernährung von Dialysepatienten im Postagressionsstoffwechsel Also in einer äußerst schwierigen Stoffwechsellage in der die Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Leider kann Herr Griebel heute nicht anwesend sein um den Preis entgegenzunehmen, da er sich im wohlverdienten Urlaub befindet.

Lutz Griebel
Ernährung im Postaggressionsstoffwechsel. Der Malnutrition des Dialysepatienten richtig begegnen